Lokale Lieferung mit Lastenrad:
 so kommst du an dein Massivholzbett

Lastenrad von Velogista liefert Kiezbett lokal aus

Wir von Kiezbett versuchen über die komplette Wertschöpfungskette hinweg, nachhaltig zu agieren. Deswegen haben wir uns für eine Lokale Lieferung mit Lastenrad entschieden. Das heißt unsere Partner von ImagineCargo und Velogista bringen das Bett mit dem Rad zu dir.

Die branchenübliche Lieferzeit von ca. sechs Wochen wird dadurch nicht beeinflusst – die Umweltbilanz kann dadurch jedoch deutlich verbessert werden. Schließlich wollen wir dazu beitragen, dass du ruhig schlafen kannst: mit gutem Gewissen. Wie lösen wir das Thema der Lieferung außerhalb Berlins und wie funktioniert unser System der lokalen Lieferung mit Lastenrad im Detail? Darüber klärt dieser Artikel auf…

So funktioniert die Lokale Lieferung mit Lastenrad innerhalb Berlins

Unsere lokale Lieferung mit Lastenrad funktioniert aktuell nur in Berlin. Innerhalb von Berlin liefern wir das Kiezbett direkt in deine Wohnung. Wir? Naja. Nicht wir, sondern unsere großartigen Partner von ImagineCargo und Velogista bringen dein neues Massivholzbett in zwei Paketen zu dir nach Hause.

„Kiezbett forderte von uns explizit eine nachhaltige Lieferung.
Da kamen wir schnell ins Geschäft und kooperieren seither mit großer Wertschätzung füreinander.“
(Mika Koopmann, Co-Founder & COO von Imagine Cargo)

 

Schaubild von Imagine Cargo zur lokalen Lieferung mit Lastenrad

Bevor unsere Partner von ImagineCargo das Massivholzbett zu dir bringen können, holen sie die beiden Pakete ab. Dafür fahren sie mit einem E-Auto zum Herstellungs- und Verpackungsort der Kiezbetten: einer Förderwerkstatt in Spandau. Von dort wird das spielend leicht aufzubauende Bett in der wiederverwendbaren Verpackung in die Adalbertstraße in Kreuzberg geliefert und anschließend von den FahrerInnen der Lastenräder abgeholt.

Sie bringen das Kiezbett zu dir und nehmen die Verpackung im Anschluss direkt wieder mit, sodass wir hier auch typische Rücksendeprobleme wie Verpackung für die Verpackung, Versand oder Kosten vermeiden können. Bei der nächsten Tour nach Spandau schließt sich der Kreis und die Verpackung wird dort abgeliefert und für weitere Einsätze wiederaufbereitet. Somit ist die Lieferung günstiger als mit dem Auto und es fällt das Pfand für die Verpackung weg, da diese direkt wieder mitgenommen wird.

Die Lastenräder fassen eine Euro-Palette mit bis zu 250 Kilogramm, wodurch die 1,2 Kubikmeter und 50 Kilogramm pro Kiezbett kein Problem darstellen. Doch auch an die FahrerInnen wird gedacht: Die Dreiräder verfügen über einen unterstützenden Elektroantrieb. Sie fahren lautlos, emissionsfrei und mit 100% Ökostrom. Neben dem Kiezbett transportieren die Lastenfahrräder u. a. auch Blumen, Printmagazine oder Essen für Kinos.

co2-Ersparnis durch die Lokale Lieferung mit Lastenrad

Lieferwägen fallen in der Großstadt vor allem dann auf, wenn sie mal wieder in zweiter Reihe parken oder auf dem Gehweg stehen. Damit stören sie nicht nur den sowieso schon schleppenden Verkehr in der Stadt, auch Fußgängern und Radfahrern wird Platz weggenommen. Belastend, wenig effizient und vor allem wenig nachhaltig – so gestaltet sich Logistik heute zumeist noch. Doch Unternehmen wie ImagineCargo und Velogista verändern diese Logik. Ihre Lastenräder ersetzen motorisierte Lieferwägen und üben damit Druck auf die Branche aus.

Inzwischen liefert auch DHL beispielsweise in Frankfurt mit Lastenrädern aus. Sie sammeln täglich 240 Pakete auf Parkplätzen im Gerichtsviertel und bringen sie von dort mit Lastenrädern in die Innenstadt. DHL-Deutschlandchef Reckling schätzt, dass dadurch 700 Liter Diesel im Monat und zwölf Tonnen Kohlendioxid im Jahr gespart werden können. Das sind natürlich immanenterweise andere Dimensionen als bei uns. Dennoch konnten wir durch den Einsatz von Lastenrädern bis heute eine Autofahrt von knapp einer Viertelweltumrundung vermeiden. Darauf sind wir stolz.

 

Für Lieferungen außerhalb Berlins pflanzen wir mehr Bäume nach

Ursprünglich hatten wir die Idee, schnell weitere Produktionsstätten zum Beispiel in München oder Hamburg zu eröffnen, um auch dort unsere lokale Lieferung mit Lastenrad durchzusetzen. Dies wäre für uns ein sehr hoher Aufwand. Wir wachsen organisch und benötigen dafür noch Zeit, da Kiezbett – auch dank eines erfolgreichen Crowdfundings zum Start - kein Fremdkapital nutzt.  Wir entwickeln uns aus eigener Kraft und Hand in Hand mit unseren KundInnen, die mit jedem Kauf die Philosophie des nachhaltigen Wirtschaftens unterstützen.

Deshalb können wir aktuell außerhalb Berlins keine Lastenräder einsetzen, wodurch die „normale“ Auslieferung höhere Kosten für KundInnen und Umwelt erzeugen: Speditionskosten von 129€, 80€ Pfand und 16 Euro für eine Rücksendelasche für Gepäckversand – hier erhalten wir Mengenrabatt auf den Sperrgutpreis, den wir direkt an unsere KundInnen weitergeben.  

Solange das Kiezbett nur in Berlin produziert wird, pflanzen wir zehn Bäume für jedes Massivholzbett, das außerhalb von Berlin gekauft wird, statt vier für in Berlin ausgelieferte Kiezbetten. Damit reagieren wir direkt auf die verursachten Emissionen, die wir damit kompensieren möchten. Nach bald dreijährigem Bestehen des Projekts Kiezbett haben wir ca. 500 Betten verkauft, davon etwa 170 außerhalb Berlins. Dementsprechend pflanzen wir dieses Jahr unseren 3.000 Baum in den Berliner/Brandenburger Wäldern nach – mehr dazu hier.

Fazit zu unserer Lokalen Lieferung mit Lastenrad

Wir haben das Lastenrad nicht neu erfunden – auch wenn die meisten Möbelhersteller in Deutschland noch nicht auf Lastenräder setzen. Für uns war es dank guter Partner in Berlin vergleichsweise einfach, lokale Lieferung mit Lastenrädern umzusetzen. Es musste „nur“ das Design für das Zusammenbauen des Betts und die entsprechende Verpackung an die Anforderungen von Lastenrädern angepasst werden. Ein Prozess, der einige Schritte benötigt, aber dann langfristig reproduzierbar ist und direkt wirkt.

Das machen wir gerne. Ganz im Sinne eines nachhaltigen Prozesses, bei dem du am Ende ein Massivholzbett erhältst, das dich ruhig schlafen lässt. Die offene Frage ist deshalb viel mehr: Willst du mit uns ins Bett gehen? Hier geht’s zum Shop ;-)