Wald, Nachhaltigkeit und Klimawandel: Ein Überblick

Kiezbett Gründer Steve Döschner pflanzt im Wald einen Baum

Das Thema Wald ist omnipräsent. Brände hier, Monokulturen dort. Was ist los mit unserem Freund, dem Wald? Was hat das mit dem Klimawandel zu tun? Und was könnte im Großen und im Kleinen angestoßen werden, um die Welt zu retten? Der folgende Blogbeitrag versucht sich an einem kritisch-hoffnungsvollen Überblick.

Brände, Rodung, Monokulturen: Dem Wald geht es nicht gut

Ulrike Fokken hält in der TAZ ein brennendes Plädoyer dafür, die Folgen des Klimawandels anzuerkennen: “Der Klimawandel beschert Deutschland nun das zweite Jahr in Folge einen Dürresommer. Und der hat katastrophale Auswirkungen, weil die Ökosysteme in Deutschland durch jahrzehntelange Missachtung der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beschädigt sind. Nun verdursten und verhungern Bäume, da sie in der extremen Trockenheit keine Photosynthese durchführen können. Wälder sterben, Seen überhitzen, Flüsse trocknen aus. Der Klimawandel und die kollabierenden Ökosysteme beeinflussen bereits Unternehmen und die deutsche Wirtschaft. Der Weltbiodiversitätsrat hat aufgrund solcher Szenarien die Weltgemeinschaft aufgefordert, die Wirtschafts- und Lebensweise zu verändern – um das eigene Überleben zu sichern. Die ewigen Kiefernforste, die in Brandenburg und in der Lübtheener Heide brennen, sind keine natürlichen Wälder, sondern von Menschen in Reih und Glied gepflanzte Monokulturen. Aber auch sie bilden ein Ökosystem, wenn auch ein sehr schwaches. Deswegen brennen die Kiefernforste in der extremen Trockenheit als Erste, ob sie nun in Brand gesteckt wurden oder sich selbst entzündet haben. Die Brände verdeutlichen auf erschreckende Weise, dass all die Wissenschaftler im Weltklimarat und dem Weltbiodiversitätsrat Recht hatten. Die Überhitzung der Erde hat das Schaubild verlassen und frisst sich mit mannshohen Flammen durch die Lübtheener Heide. Wer die Rauchzeichen in Berlin nicht versteht, dem ist politisch nicht mehr zu helfen.”

Rauchzeichen, die unsere Köpfe auch durch reale Hitze aussenden. Laut Tagesspiegel wurde im niedersächsischen Lingen mit 42,6 Grad ein landesweiter Hitze-Rekord aufgestellt. Wohlgemerkt gilt dieser Rekord für alle Messungen, die es jemals in Deutschland gab.

Haben wir nichts aus den 80ern gelernt?

Doch Moment - gab es nicht erst in den 80ern eine angeregte Diskussion um den Wald? Ja, und da wurde auch was getan. Laut Nabu wurden Gesetze verabschiedet, die den Schwefeldioxid-Ausstoß aus Fabrikanlagen und Autoabgase durch Katalysatoren begrenzten. Doch auch wenn diese Entscheidungen die Negativspirale kurzzeitig stoppten, hat das permanente Wachstums-Paradigma die Entwicklung neuer, ökologischer Pfade scheinbar unterbunden - denn unserem Wald geht es heute noch immer sehr schlecht. Belastend sind laut Nabu u.a. die Pflanzung falscher Baumarten, die vielerorts noch vorherrschenden Monokulturen, die unverändert hohen Belastungen mit Luftschadstoffen aus Verkehr und Landwirtschaft sowie der unbestreitbare Klimawandel. Der Naturschutzbund Deutschland schreibt deutlich: “Damit der Wald eine Chance hat, sich auf diese Veränderungen einzustellen und nicht wieder auf das Sterbebett zurück zu sinken, müssen wir diese Belastungen entschieden reduzieren.”

Zerstörter bayrischer Wald - Foto: Felix Mittermeier, Pixabay

Der durch Luftverschmutzung, Bodenversauerung, Trockenheit und hohen Temperaturen bereits geschwächte Baumbestand wird zudem auch von Borkenkäfern heimgesucht. Es ist laut “Forstwirtschaft in Deutschland” die größte Borkenkäfer-Plage seit dem zweiten Weltkrieg, die immer mehr Bäume absterben lässt - diese Schwächung macht sie auch anfälliger für Waldbrände. 

Waldsterben ist ein Teufelskreis für das Weltklima

Sterben die Wälder, so wird der in ihnen gespeicherte Kohlenstoff freigesetzt, ihre wichtige Klima regulierende und kühlende Funktion geht verloren, und die Welt erhitzt sich weiter - laut WWF ein Teufelskreis. Wälder bedecken aktuell ca. 30 Prozent der Landoberfläche, sie speichern aber etwa die Hälfte des auf der Erde gebundenen Kohlenstoffs in ihrer Vegetation. Zusammen mit den weiteren Kohlenstoffmengen, die in den Waldböden gespeichert sind, übersteigt dies sogar die Menge an Kohlenstoff in der Atmosphäre. 

Weiterhin klärt der WWF auf: “Wälder steuern als größte terrestrische Kohlenstoffspeicher Verdunstung, Wasserkreisläufe und so das Wetter. Zusammenhängende Waldflächen funktionieren wie riesige Klimaanlagen. Die Bäume setzen die auf ihre Kronen einstrahlende Sonnenenergie in Wasserdampf um, der einen kühlenden Effekt auf die Atmosphäre hat. Der derzeitige rapide Waldverlust trägt maßgeblich zum Klimawandel bei. Rund 13 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen stammen aus der Vernichtung von Wäldern. (...) Die Tropenländer Brasilien und Indonesien gehören allein aufgrund der hohen Emissionen durch Entwaldung zu den sieben größten CO2-Emittenten weltweit.”

Amazonas hat Lungenkrebs

Eingangs war die Rede von Rauchzeichen. Was kennen wir noch vom Rauchen? Richtig: Lungenkrebs. Nur, dass wir in dem Fall des Amazonas-Regenwalds der Krebs sind, der die Lunge der Welt befällt. Der Tagesspiegel beschreibt den Amazonas-Regenwald, der Wald mit der größten Artenvielfalt, “als ein Kippelement des Weltklimas, als eine Achillesferse im Erdsystem - kollabiert die grüne Lunge, droht eine viel stärkere Erderwärmung als bisher, Dürren und andere Katastrophen.” Kippelement heißt, dass die ganze Erde vom Erhalt dieses einen Elements abhängt, wenn sich nicht alles verändern soll. Bisher ist der Regenwald um die Größe der Türkei geschrumpft - das sind 17% des Urzustands. 

Seitdem der rechtsextreme Präsident Bolsonaro in Brasilien an der Macht ist, eskaliert die Lage weiter. Antonio Donato Nobre, ein brasilianischer Spezialist für Urwaldökologie, sagt im Tagesspiegel dazu: “Es fand ein medialer öffentlicher Schulterschluss zwischen dem neuen Umweltminister und den Holzfällern, nach geltendem Recht Kriminelle, statt.” Der Amazonas-Regenwald brennt wochenlang (Stand Ende August 2019) - die daraus entstehende Rauchwolke ist fast so groß wie Europa. Der Blog “viertel vor” begleitet die Umweltaktivistin Bia Saldanha durch den Amazonas. Dabei sagt sie über das Lebensraum zerstörende Waldbrandchaos: "Die Luft hier kann man nicht mehr atmen, die Vögel sind verstummt, die Krankenhäuser voll.” 

Inzwischen ist die Situation so schlimm, dass sich die Großgrundbesitzer und Lobbyisten gegen die Regierung wenden, in deren Interesse die Waldbrände überhaupt erst gelegt wurden. Warum? Weil sie Imageschäden und damit Nachfragerückgang durch die internationale Gemeinschaft befürchten. 

Aktuell gehen jedes Jahr vier Prozent der Erdoberfläche in Rauch auf (Tendenz steigend) und die allermeisten Brände werden von Menschen gelegt - aus wirtschaftlichen Interessen. Geht die Vernichtung des Regenwalds, als einer der wichtigsten Speicher von Kohlenstoff, das aktuell komplett freigesetzt wird, so weiter, wird sich die Welt wie wir sie bisher kennen komplett verändern. Beispielsweise rechnet der Weltklimarat IPCC bei einer Erderwärmung von maximal zwei Grad mit 280 Millionen Flüchtlingen - nur aufgrund des Anstiegs des Meeresspiegels. Nobre resigniert schon fast: “Wie willst Du den Leuten erklären, dass man auf unserem Planeten nicht mehr wird leben können? Das kann man sich eben nicht vorstellen. Und deswegen ist es so schwer den Menschen die Konsequenzen begreifbar zu machen."

Wälder gegen den Klimawandel? Diese Studie macht das Thema heiß

Wälder scheinen eine der zentralen Rollen im Themenkomplex Klimaschutz einzunehmen. Eine neue Studie, veröffentlicht Anfang Juli im Fachjournal Science, zeigt: Wälder könnten gigantische Mengen CO2 binden, wenn wir das brachliegende Potential konsequent nutzen. Demnach könnten die Bewaldung der Erde um etwa ein Drittel zunehmen, ohne dass Städte oder Landwirtschaft beeinträchtigt würden. 

Die SZ fasst zusammen: “Wenn Bäume wachsen, nehmen sie CO₂ aus der Luft auf und bauen den Kohlenstoff des Treibhausgases in ihre Biomasse ein. Was im Holz gebunden ist, kann dem Klima nichts anhaben. (...) Durch zügiges Aufforsten sei jedoch sogar noch das vom Weltklimarat IPCC vorgegebene Ziel erreichbar, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, heißt es in der Studie. Die Forscher sparten bei der Suche nach bepflanzbaren Flächen Städte und bestehende landwirtschaftliche Flächen bewusst aus. In erster Linie sollten zerstörte Ökosysteme durch die Aufforstung wieder instandgesetzt werden.” 

Auch der Spiegel greift die Studie auf und benennt zwei Probleme: 1. Die Fläche, auf dem Wald wachsen kann sinkt. 2. Die Aufforstung würde 30-60 Jahre benötigen, bis die Bäume herangewachsen sind. Trotzdem gilt die Bewaldung derzeit als eine der besten Maßnahmen gegen den Klimawandel. Neue Wälder könnten insgesamt 205 Milliarden Tonnen Kohlenstoff speichern. Das entspricht rund zwei Dritteln der 300 Milliarden Tonnen Kohlenstoff, die seit dem Beginn der Industrialisierung zusätzlich in der Atmosphäre zu finden sind. 

Wir brauchen eine weltweite Wald-Liebe

Borkenkäfer, Amazonas, Waldbrände, Monokulturen oder Nutzrodung - der Klimawandel spricht eine klare Sprache: Wir brauchen weltweit gesunde Wälder. Nicht umsonst entwickelte sich der Begriff “Nachhaltigkeit” vor 300 Jahren aus der Forstwirtschaft.

Die neue Aufmerksamkeit für den Wald bedingt neuen Populismus

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) begrüßt im Deutschlandfunk die wiedergewonnene Aufmerksamkeit für das Thema Wald. Etwas nationalistisch geht es jedoch bei ihr primär um den deutschen Wald, welcher nach Sturm, Dürren, Insekten, Borkenkäfer von Schadholz befreit gehöre. Gleichzeitig fordert sie die Stärkung von Mischwäldern. Auch Bayerns Ministerpräsident Söder spricht lauthals über’s Bäume pflanzen, will dann aber konkret nur 125 bis 149 Hektar Buchenwald zusätzlich pro Jahr zu einer Gesamt-Waldfläche in Bayern von 2,6 Millionen Hektar hinzufügen, wie die SZ berichtet. Aufforstung ist auch kein rein quantitativer Prozess - es geht auch um Qualität. In China wurden laut Tagesspiegel in den letzten 25 Jahren 800.000 Quadratkilometer Land mit Bäumen bepflanzt von denen nur 15 Prozent überlebten, während im Senegal mit UN Geldern finanzierte Bäume schnellstmöglich wieder zu Feuerholz verarbeitet wurden. 

Antonio Donato Nobre sagt dazu im Tagesspiegel: “Wir müssen also genau wissen, wo wir diese Bäume pflanzen, wie wir sie pflanzen und begreifen welchen Effekt Bäume aufs Klima haben. Wir müssen die biotischen Pumpen wieder funktionsfähig machen. Ja, wir könnten uns so sogar Wüsten wieder zurückerobern. Dazu müssen wir die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Möglichkeiten, die wir haben, auch endlich mal in reale Aktionen umsetzen.”

Mischkulturen sind alternativlos

Nicht nur der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland plädiert eindeutig dafür, die großen vorherrschenden Nadelholzmonokulturen in naturnahe Laubmischwälder umzugestalten und schonender zu nutzen. Solch ein Umbau des Waldes, der nun feuchter und widerstandsfähiger wäre, müsste eindeutig in Gesetzen vorgeschrieben sein, so die Forderung. Zwar kommen Experten mit ihrem Erfahrungswissen auch an ihre Grenzen, wie Christian Kölling von der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) sagt: "Keiner von uns und unseren Förstervorfahren war Zeuge eines Klimawandels der Geschwindigkeit und Größenordnung, wie er uns jetzt ins Haus steht." Ob der deutsche Wald überdauert und wie er in 50 oder 100 Jahren aussehen wird, ist daher heute noch ungewiss. 

Einigkeit besteht aber über die Notwendigkeit der Veränderung. Der (deutsche) Wald wird in 50 bis 100 Jahren ganz anders aussehen als heute. Um ihn überhaupt zu erhalten, ist es nötig konsequent umzubauen. Hin zu Baumarten, die längere Trockenphasen und Hitzewellen standhalten. Fortschrittliche Forstleute pflanzen deshalb schon jetzt junge Laubbäume in die Fichten- oder Kiefern-Monokulturen, so Forstwirtschaft in Deutschland

Wir von Kiezbett haben unsere Baumpflanzaktionen von Anfang an so ausgerichtet. Kiezbettgründer und Forstingenieur Steve Döschner dazu: “Was wir durch unsere  Pflanzaktionen erreichen, ist, neben dem Umweltbildungs-Aspekt außerdem, dass wir die lokalen Kiefernwälder mit Laubbäumen unterbauen und die ehemaligen Kiefern-Monokulturen damit, sagen wir, klima toleranter machen.” Ist dann einmal ein Mischwald entstanden, soll die natürliche Verjüngung durch Samen die Arten- und Altersvielfalt in einem solchen Wald weiter voranbringen. Der Waldumbau in Deutschland trägt bei inzwischen über 70% Mischwäldern sichtbar Früchte und zeigt: Die Wälder sind artenreicher, gemischter und älter geworden, der Laubbaumanteil, insbesondere der Anteil der Buche, hat stetig zugenommen.

Wir in Deutschland können uns das allerdings auch leisten. Forstwirtschaft heißt hier immer auch Wirtschaft. Hier wird Geld verdient - und zwar mehr als es mit dem Anbauen von Nahrungsmitteln für Nutztiere möglich wäre. Das überlässt Deutschland schön den ärmeren Ländern.

Unser Konsum ist das Problem

Die TAZ analysiert dazu treffend die Wechselwirkung zwischen dem westlichen Anspruch und den Auswirkungen auf beispielsweise Brasilien: “Für die Sojamafia und das Fleischkartell sowie für viele Kleinbauern sind die Brandrodungen ihr Geschäftsmodell. Klar, sie brennen eine Schatzkammer der Natur nieder. Und ihre und unsere Zukunft gleich mit. Aber das ist aus ihrer Sicht nur konsequent. Wir Industrieländer haben schließlich in den letzten Jahrhunderten peu a peu unsere Urwälder komplett gegen Äcker, Felder und Autobahnen eingetauscht. Jetzt sorgen wir uns mit Vorliebe um jene Natur, die möglichst weit weg ist. Wir haben eine weltweite Arbeitsteilung durchgesetzt, wo unser Fleisch, das Futter für unsere Tiermast und das Palmöl für unsere Margarine von diesen Äckern am Äquator kommen. Jedes Jahr pumpen wir Europäer (ähnlich wie die USA und China) Milliarden von Euro in Agrarsubventionen, damit das so bleibt. Dann bieten wir 20 Millionen an, um die Brände zu löschen, die daraus entstehen. Wir schließen einen Freihandelsvertrag, der dieses System zementiert und verweisen auf niedliche Regeln zur Nachhaltigkeit, die nicht mal Sanktionen vorsehen. Ich höre Bolsonaro schon wieder lachen.” Der Regenwald brennt also, weil wir so konsumieren, wie wir es aktuell tun. 

Postwachstums-Vordenker Nico Paech, VWL-Prof an der Uni Siegen, sieht konsequenterweise die Seifenblase des grünen Wachstums platzen - die technischen Lösungen und Einsparungen kompensieren keinesfalls das westliche Konsum-Wachstum. Paech fordert unseren ökologischen Vandalismus im Sinne der Freiheit von Verpflichtungen in den Fokus zu nehmen und radikal zu beschränken. Ausgangspunkt dieser Einschränkung kann seiner Meinung nur eine zwischenmenschliche Ebene sein. Damit meint er “eine Mischung aus reaktivierter, aber demokratischer Streitkultur und einem Aufstand der konkret Handelnden, die sich dem Steigerungswahn verweigern.” Paech fordert einen gesellschaftlichen Aushandlungsprozess darüber, was wirklich unsere Grundbedürfnisse sind - um die Ausbeutung der Ökosphäre darauf zu reduzieren und nicht, um unverhältnismäßig (Kreuzfahrt, Flugreisen, SUV, maßlose Neuanschaffung an Elektronik und anderen Konsumgütern oder 100 Quadratmeter Wohnfläche pro Kopf etc.) zu konsumieren. Nur, weil wir es NOCH können. 

Ein aktueller Beitrag von Bento, dem jungen Angebot von SPIEGEL ONLINE, bestärkt diese konsumkritische Sicht. Im Folgenden fasse ich die dort von der Forstwissenschaftlerin Loretta Leinen eingebrachten vier Tipps für den Waldschutz kurz zusammen:

  1. Weniger Fleisch essen: 80% der Wälder werden wegen des Anbaus von Nahrungsmitteln primär für später von uns gegessene Tiere zum Opfer. Mit Discounter-Fleisch rodest du den Regenwald. 
  2. Weniger Papier verbrauchen: Wir verbrauchen sehr viel Papier in Deutschland. ¼ davon stammt aus Regenwald-Rodung. Nutze mehr recyceltes Papier, frage dich, ob das wirklich gedruckt werden muss und bringe “Werbung verboten”-Schilder an deinen Briefkasten an. 
  3. Möbel richtig kaufen: Da Holzmöbel CO2 binden ist es wichtig, dass das Möbelstück lange hält. Kaufe second hand, achte auf das Naturlandsiegel oder shoppe bei Kiezbett dein Bett für’s Leben ;-) 
  4. Selber Bäume pflanzen: Geh in die Natur und fühle dein Atmen. Wenn sich das gut anfühlt, hilft die Bundesbürgerinitiative-Waldschutz sich weiter zu informieren.

Fazit: Unser Umgang mit dem Wald ist sinnbildlich für den Klimawandel

Ich als Privatperson, studierter Zukunftsforscher und Mitarbeiter bei Kiezbett bin überzeugt davon, dass die aufgezeigten Probleme des Klimawandels sich gut an unserem Umgang mit dem Thema Wald ablesen lassen. Die Wälder sind Leidtragende unseres Konsums - sie werden zu Dienern des Menschen degradiert. Wir haben den maßlosen Konsum so gelernt. Wir müssen ihn aber nicht für immer so fortführen. Das ist meine Hoffnung für unsere Umwelt - und mögliche Zukünfte.