Die große Kiezbett
 Teamvorstellungs-Gala 

Kennt ihr das noch aus den alten Gameshows? Der leicht überbräunte Moderator kündigt mit langgezogenen Vokalen und ausschweifenden Gesten die Kandidaten an, die in Formation, dynamisch joggend und winkend, ins Studio einmarschieren. Dann sagt jede*r brav Name und Wohnort auf und haut abschließend noch ein kokettes, wahlweise mit einer Prise Lokalkolorit gewürztes Lebensmotto raus. Dramatische Kamerafahrten. Das Publikum rastet aus. Scheinwerfer. Epische Musik und gebannte Euphorie, die sich eigentlich nur mit rauen Mengen Eierlikör ertragen lässt. 

So in etwa stellen wir uns das, zumindest dramaturgisch, in euren Köpfen vor, wenn wir unser fabulöses Team im Folgenden nun vorstellen. Mal gucken, ob es klappt.

Herzlich Willkommen zur großen KIEZBETT Teamvorstellung! *wooyeah*

Wir haben 100 Leute gefragt: Wer steckt eigentlich hinter Kiezbett? 

Top-Antwort: keine Ahnung. 

Das geht so natürlich nicht.

Seit der Gründung 2016 durch Steve und Jörg sind wir mittlerweile auf sechs Personen herangewachsen. Wer sind wir? Wo kommen wir her? Wo wollen wir hin? 

Das erfahrt ihr nur hier und jetzt bei uns, weil wo auch sonst. Los geht’s in alphabetischer Reihenfolge.

Ellen - Die Kommunikationsrakete

Moin, ich bin Ellen, und diese Vorstellungstexte sind wirklich nicht mein Ding. Wenn ich mich in Person vorstellen würde, wäre das kein Problem. Ich liebe es, neue Leute kennenzulernen und zu schnacken, nur bei diesen Texten, in denen man sich selbst beschreiben muss, bekomme ich die Krise. Versuchen wir es trotzdem mal: Ich habe internationale Kommunikation studiert und mache alles im Bereich der Kommunikation. Sowohl damals im Studium als auch jetzt schaffe ich es nicht, in einem Satz zu beschreiben, was ich da eigentlich mache, aber es wird immer besser. Eines meiner konkreten Ziele ist es, ein eigenes soziales Unternehmen mit dem Fokus mentaler Gesundheit zu gründen. Im Moment möchte ich neue Dinge lernen und so viel wie möglich an Erfahrungen mitnehmen.

LINDA - scored formvollendet 

Ich bin Linda. Als Social Designerin entwerfe, konzipiere und kommuniziere ich Ideen. Gestaltung bedeutet für mich Antworten auf die Fragen unserer Zeit zu finden und so zu einer nachhaltigeren Welt beizutragen. Dieser Hang zum Idealismus hat mich auch zu Kiezbett geführt.

Melli - eine sichere bank 

Hi, ich bin die Melli, komme ursprünglich aus Hamburg und bin freie Texterin. Auf dem Kiezbett Blog gebe ich seit Mitte des Jahres regelmäßig einen zum Besten und unterstütze das Team darüber hinaus überall dort, wo Text, Idee und Konzeption gefragt ist. Ungefragt mache ich auch viel, zum Beispiel Bier auf oder unqualifizierte Kommentare von den billigen Plätzen.

Die Arbeit für Kiezbett bedeutet für mich den Idealfall, nämlich meine kreative Energie in ein Projekt stecken zu können, das nicht nur nachhaltige Produkte verkauft. Als Unternehmen verkörpert Kiezbett für mich darüber hinaus vor allem die längst überfällige neue Evaluierung von Konsumverhalten, Arbeit und gesellschaftlicher Verantwortung – genauso wie die Wichtigkeit davon, bei allem weder die Gelassenheit, die Selbstreflexion noch den Humor zu verlieren.

Voll cool.

Pablo - der überflieger

Hallo, ich bin Pablo. Einmal vorweg: Ich komme nicht aus Spanien und mein Großvater heißt auch nicht Escobar – damit wäre eigentlich fast alles gesagt.
Ich bin in Berlin aufgewachsen, und würde sagen, dass die Stadt mich durchaus geprägt hat. Der Eintritt in Welt der Diskolichter begann früh und endete dann auch nach einigen ausschweifenden Jahren - was dafür sorgte, dass ich Berlin erst einmal den Rücken zukehrte und mich in die unbekannte Welt davonstahl. Die Ferne wurde meine zweite Heimat und ich fand meine große Liebe: die Natur!

Seit ca. einem Jahr arbeite ich bei Kiezbett und kümmere mich um Kundenkommunikation, Social Media Marketing und allgemeine Prozesse, die im Hintergrund ablaufen. Für Kiezbett zu arbeiten erfüllt mich mit großer Dankbarkeit. Es ist ein Privileg, für ein Unternehmen tätig zu sein, dessen Werte und Philosophie zu 100 % mit meinen eigenen übereinstimmen. Auch ermöglicht mir Kiezbett, mein Büro in die Ferne mitzunehmen und remote aus anderen Ländern zu arbeiten. 

Jörg - ein bild für die götter

Ich bin Jörg, neben Cindy ein Mitgründer von Kiezbett. Die Unternehmung Kiezbett ist in dieser Branche zwar klein, aber einzigartig. Als Designer mache ich diese Einzigartigkeit in der Kommunikation nach außen sichtbar. Ich bin davon überzeugt, dass eine Mischung aus fundiertem Konzept und spontaner Intuition am Ende zum Erfolg führt.

Prozesse lassen sich oft mit einer gesunden Portion Pragmatismus beschleunigen. Dadurch bleibt stets Raum für Neues und Spannendes.

Die Sache mit dem Kiezbett kam eigentlich ganz automatisch. Nachdem Steve da erstmal mit Produktdesignerin Kim kräftig visionierte und entwickelte, stellte sich wohl recht schnell die Frage nach eben diesem gesunden Pragmatismus und dem designerischen Feingefühl für die Markenkommunikation. Da wir in anderen Projekten bereits erfolgreich und befruchtend zusammen arbeiteten, nahm ich das Angebot dankend an. Also kurzerhand eingestiegen ins Unternehmen und nie bereut. Ein derart konsequent sinnstiftendes Unternehmen kenne ich kein zweites Mal. Danke Cindy, danke Kiezbett!

STEVE – work hard, play harder

Und ich bin Steve. Meine Eltern haben mir zu DDR-Zeiten diesen Namen gegeben. Damit wollten Sie ein Zeichen setzen, für den Wunsch nach großer weiter Welt. Sagen sie zumindest heute. Hätte ich zwei X-Chromosomen, hätten meine Eltern zur Mahlzeit gerufen: “CINDY, Abendessen is’ fertig”.

Gut, so viel aus dem Nähkästchen. 

Alla, einer geht noch: Mein Lieblingsvogel ist der Gartenrotschwanz. Ich gucke gerne Vögel und gieße gerne Pflanzen. Wenn ich in Wohnungen von Freunden komme, passiert es oft, dass ich Pflanzen anfange zu gießen. Oft kann ich das schmatzen der ausgetrockneten, vom nahenden Dürre-Tod gezeichneten Zimmerpflanzen hören und ich entspanne mich gemeinsam mit den Pflanzen bei dem Gedanken daran, dass sie mir unendlich dankbar sind. Retterrolle, yo, geil.

Mh, zum Thema Kiezbett ist die Entstehung aus meiner Erinnerung so: Jörg fährt irgendwann mit seinem alten Auto vor, vollgestopft mit Holz bis unter die Decke. Ich steck meinen Kopf ins Auto und frag, was das wird. Er: “Ein Bett. DIY und so.”

Ich: Geil. Will ich auch. Nachgemacht, Facebook Post abgesetzt, um Likes einzukassieren. Alle so: Geil, ich will auch so ein Bett. 

Ich: ok, mh, aber das Holz aus'm Baumarkt: keine gute Idee. Das geht anders.

Alte Erinnerungsfetzen aus dem Forstwirtschaftlichem Studium ausgepackt. Vision gesponnen, Kim LeRoux getroffen (sie hat das Bett designt) und die Utopie ad absurdum geführt: Bett mit Lastenrad liefern ohne Verpackungsmüll.

Danke an alle, für die gemeinsame Kreation!

 

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